Die Verkehrsunfallstatistiken zeigen jedes Jahr wieder, wie viele Fahrradfahrer bei Unfällen im Straßenverkehr beteiligt sind. Damit diese Zahl in Rheine möglichst gering bleibt, führte die Euregio Gesamtschule in Zusammenarbeit mit der Polizei eine Fahrradkontrolle durch. Am gestrigen Montag wurden vor Schulbeginn die Fahrräder der Schülerinnen und Schüler, die mit dem Rad zur Schule gekommen waren, von der Polizei überprüft.

In unmittelbarer Nähe zum Schulgelände  kontrollierten die Polizisten alle vorhandenen Fahrräder im Beisein ihrer Besitzer auf ihre Verkehrssicherheit: Bremsen, Klingel, Beleuchtung vorn und hinten, Rückstrahler und vieles mehr wurden genau angeschaut.

Bei vielen Rädern sei nichts zu beanstanden, lobte die stellvertretende Schulleiterin Frau Schulte, die die Fahrradkontrolle begleitete. Leider mussten die Polizeibeamten aber auch einige gravierende Mängel feststellen: 38x war das Rücklicht nicht in Ordnung, 31x funktionierte der Scheinwerfer nicht, 14x fehlte Rückstrahler und einige Bremsen wurden beanstandet, da sie schlecht oder gar nicht funktionierten. Die Polizisten wiesen gemeinsam mit beteiligten Lehrern die Schülerinnen und Schüler eindringlich darauf hin, wie wichtig eine funktionierende Beleuchtung gerade zu dieser Jahreszeit ist. Die Mängel wurden sorgfältig notiert und die Schüler erhielten eine schriftliche Rückmeldung darüber. So werden auch die Eltern informiert und können diese beheben.

Die Fahrradkontrolle, die wiegesagt gemeinsam von der Euregio Gesamtschule und Polizei geplant wurde, soll in den kommenden Monaten wiederholt werden - hoffentlich mit weniger Mängeln!